Der Beginn der Dissertationen, verspätete Absolventen und die nach Taschkent entsandten Studierenden – eine Reise in die Vergangenheit der Staatlichen Universität Kokand.
Es war das Jahr 1939. Die Zeit war schwierig, doch die Träume waren groß. In diesen Jahren erlebte die Bildungseinrichtung eine bedeutende Wende und wurde zu einem staatlichen Tageslehrerinstitut umgewandelt. Dies markierte den Beginn neuer Verantwortung und neuer Bestrebungen. Im Institut wurde die Arbeit der Lehrstühle organisiert. Von nun an war nicht nur der Unterricht, sondern auch die wissenschaftliche Forschung eine vorrangige Aufgabe. Die Dozenten begannen, an ihren Dissertationsthemen zu arbeiten. Es brachen Tage voller Diskussionen an, die mit unbekannten Begriffen gespickt waren.
In vielen Fächern fehlte es an qualifizierten Lehrkräften. Aus diesem Grund wurden an einigen Fakultäten bestimmte Fächer nicht vollständig unterrichtet, und die Abschlussprüfungen der Studierenden wurden auf das nächste Jahr verschoben. Manchmal banden solche Unterbrechungen sie für 8–9 Jahre an das Institut.
Eines der denkwürdigsten Ereignisse in diesem Zusammenhang betraf die Studierenden des letzten Jahrgangs der Fakultät für Vorschulpädagogik. Da wichtige Fächer nicht unterrichtet worden waren, wurden sie nach Taschkent geschickt, um die versäumten Vorlesungen nachzuholen. In Taschkent unterrichtete sie eine der bedeutendsten Gelehrten ihrer Zeit, Professorin Flerina. Dieses Erlebnis wiederholte sich zweimal.
Heute können wir, wenn wir an die ersten Schritte der Universität auf dem Weg zu Wissen und Aufklärung zurückdenken, mit Stolz sagen: Dies war kein gewöhnlicher Weg, sondern ein großartiger, durchzogen von Träumen, Hoffnungen, Entschlossenheit und Geduld.