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09 JuniJuniJuni 2026 64 Aufrufe

Ökologische Exkursion der Studierenden der Staatlichen Universität Kokand nach Muynak

Heutzutage sind Fragen des globalen Klimawandels, der Sicherung ökologischer Nachhaltigkeit und der Erhöhung der menschlichen Verantwortung gegenüber der Natur aktueller denn je. In unserem Land spielen die laufenden systemischen Reformen zur Milderung der Folgen der Aralsee-Katastrophe, zur Erweiterung von Grünflächen sowie zur Steigerung des touristischen Potenzials der Aralsee-Region auch eine wichtige Rolle in der Erziehung der jungen Generation. Mit solchen edlen Zielen unternahm eine Delegation von Studierenden der Staatlichen Universität Kokand eine unvergessliche Öko-Exkursion in den Bezirk Muynak der Republik Karakalpakstan.

Diese Öko-Exkursion ist nicht nur ein Besichtigungs- oder Freizeitprojekt, sondern eine Initiative mit einer tiefgreifenden sozial-aufklärerischen und ökologischen Mission. Das Hauptziel der Reise bestand darin, das Umweltbewusstsein der Studierenden zu stärken, sie mit dem einzigartigen Ökosystem der Aralsee-Region, ihrer Natur und ihrem reichen kulturellen Erbe vertraut zu machen sowie die auf dem ausgetrockneten Seeboden laufenden globalen Aufforstungsprozesse direkt vor Ort zu erleben.

„Die Aralsee-Katastrophe ist nicht nur ein regionales, sondern auch ein globales Umweltproblem. Wir möchten unsere Studierenden nicht nur auf den Hörsaal beschränken, sondern ihnen ein echtes Gefühl der Verantwortung gegenüber dem Land und der Natur vermitteln. Die Reise nach Muynak wurde für unser Team zu einer echten Lebensschule“, sagte der Leiter der Abteilung für Jugend- sowie geistig-aufklärerische Arbeit der Universität, Asrorjon Mahmudjonov.

Das Reiseprogramm war sehr inhaltsreich und gut organisiert. Zunächst besuchten die Studierenden eines der symbolträchtigsten Orte des Bezirks Muynak – den „Schiffsfriedhof“ am Ufer des ehemaligen Aralsees. Der Anblick großer, rostiger Schiffe, die im Sand und in Salzwüsten stehen, wo einst das Meer war, hinterließ bei den Teilnehmenden einen tiefen Eindruck und ermöglichte ihnen, den Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart visuell zu erleben.

Anschließend besuchte die Gruppe das Museum für Geschichte des Bezirks Muynak und des Aralsees, wo sie durch einzigartige Exponate, Fotografien und Kunstwerke detaillierte Einblicke in die Blütezeit der Region, die Fischereiindustrie sowie die anschließende Umweltkrise erhielt.

Der Student Sobirjon Saburov sagte: „Wir hatten viel über Muynak gelesen, aber es mit eigenen Augen zu sehen ist etwas völlig anderes. Auf dem ausgetrockneten Meeresboden zu stehen, hat mir wirklich bewusst gemacht, wie wichtig der Schutz der Natur ist. Wir, die Jugend, müssen wissenschaftliche Errungenschaften nutzen, um Umweltprobleme in der Zukunft zu lösen.“

Die Öko-Exkursion der Studierenden der Staatlichen Universität Kokand in den Bezirk Muynak gilt als eine der vorbildlichen Veranstaltungen zur Entwicklung des Inlandstourismus im Hochschulbereich sowie zur Förderung des patriotischen und ökologischen Bewusstseins der Studierenden. Denn der Schutz unseres Heimatlandes, die Unterstützung einzigartiger Regionen wie des Aralseeraums und das Leben im Einklang mit der Natur sind eine gemeinsame Pflicht von uns allen.

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