Über den Studiengang
60310200 — Internationale Beziehungen
Akademischer Abschluss — BACHELOR
Studienmodell — Kredit-Modul-System
Studienform — Vollzeitstudium
Studiendauer — 4 Jahre
1. Was werden Sie studieren?
Dieses Studienprogramm vermittelt den Studierenden die Fähigkeiten, globale politische Prozesse zu verstehen, zwischenstaatliche Beziehungen zu gestalten und Entscheidungen auf internationaler Ebene zu treffen:
- Globale Politik und Geopolitik: Geschichte der internationalen Beziehungen, aktuelle geopolitische Prozesse, regionale Sicherheit und außenpolitische Strategien der Staaten.
- Diplomatie und Verhandlungen: diplomatisches Protokoll und Etikette, Taktiken internationaler Verhandlungen, Krisenmanagement und Grundlagen der Konfliktforschung.
- Internationales Recht und internationale Organisationen: internationales öffentliches und privates Recht, Menschenrechte sowie die Tätigkeit internationaler und regionaler Organisationen wie der Vereinten Nationen (UN), der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
- Internationale Wirtschaft: Weltwirtschaft, internationaler Handel, Investitionen und Wirtschaftsdiplomatie.
- Fremdsprachen: vertiefte und berufsorientierte Beherrschung von zwei oder mehr Fremdsprachen auf dem Niveau B2/C1 als eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere als Diplomat und internationaler Experte.
2. Warum dieses Studienprogramm?
Die offene Außenpolitik Usbekistans, die zunehmende Position des Landes in internationalen Rankings und die stärkere Integration mit anderen Staaten führen zu einer stetig wachsenden Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich:
- Prestigeträchtige Karriere: Absolventen können strategische Positionen im Außenministerium, in Botschaften, Konsulaten, Abteilungen für internationale Beziehungen staatlicher Einrichtungen, internationalen Organisationen und großen multinationalen Unternehmen übernehmen.
- Umfassendes analytisches Denken: Das Programm umfasst neben Politik auch Wirtschaft, Recht, Geschichte und Soziologie und entwickelt dadurch globale und analytische Denkfähigkeiten.
- Internationale Vernetzung: Während des Studiums haben die Studierenden die Möglichkeit, an internationalen Konferenzen, Foren und Treffen mit ausländischen Delegationen teilzunehmen und wertvolle berufliche Kontakte aufzubauen.
3. Lehrmethoden
Der Studienprozess im Bereich Internationale Beziehungen findet im Rahmen eines Kredit-Modul-Systems statt und basiert auf Praxis und Analyse sowie auf fortschrittlichen internationalen Bildungserfahrungen:
- Diplomatische Simulationen: Um Theorie und Praxis zu verbinden, nehmen die Studierenden regelmäßig an Model-United-Nations-Veranstaltungen (MUN), diplomatischen Briefings und Simulationen offizieller Verhandlungen teil.
- Fallstudien: Anstatt Fakten lediglich auswendig zu lernen, analysieren die Studierenden reale historische und aktuelle internationale politische Krisen, Konflikte und Verträge.
- Treffen und Masterclasses: Praktizierende Diplomaten, ausländische Botschafter, Experten für internationales Recht und renommierte Politikwissenschaftler werden regelmäßig in den Unterricht einbezogen.
- Analytisches Schreiben und Forschung: Die Studierenden werden intensiv im Verfassen von Policy Briefs, Memoranden und strategischen Artikeln zur Außenpolitik verschiedener Staaten ausgebildet.
- Berufspraktikum: Das theoretische Wissen wird durch Berufspraktika in staatlichen Einrichtungen, Think Tanks und Vertretungen internationaler Organisationen vertieft.
Die Studierenden erwerben 60 ECTS-Credits pro Studienjahr. Die Studienprogramme werden auf Grundlage der Rückmeldungen und Anforderungen der Arbeitgeber entwickelt und gewährleisten dadurch Aktualität und Übereinstimmung mit modernen Anforderungen.